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Werkstatt Spiritualität



Empfehlung des Monats



Werkstatt Spiritualität - Wege der Hoffnung

Weg der Hoffnung Europa ist immer stärker herausgefordert, sich kulturell und religiös zu öffnen. Menschen unterschiedlicher nationaler und religiöser Herkunft leben Tür an Tür. Der interkulturelle Dialog wird auf vielen Ebenen des Gemeinwesens, der Wissenschaft und der Politik inzwischen gelebt. Dabei wächst das Bewusstsein dafür, dass kulturelle und religiöse Fragen zunehmend Bedeutung für die Neubestimmung der individuellen und kollektiven Identität in den multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften Europas gewinnen. Im beruflichen und privaten Alltag leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Religionen zwar oft problemlos zusammen, in Konfliktfällen entstehen aber schnell vorurteilsbelastete religiöse Etikettierungen und es kommt zu Abneigungen und Ressentiments, von denen auch religiös nicht gebundene Bürger betroffen sind. So verstanden, ist Religion - und damit auch der interreligiöse Dialog - eben keine ausgesprochen private Angelegenheit, wie manche immer noch glauben, sondern wird mehr und mehr zu einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung und Aufgabe.

Wege der Versöhnung sind Wege der Hoffnung auf ein konstruktives Miteinander. Dabei müssen theoretische und praktische Fragen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs zwischen Muslimen, Juden, Christen, anderen religiösen Strömungen und dessen Wirkung auf "säkularisierte Gläubige" erörtert, sowie die dadurch entstehenden Herausforderungen für Bildung, Soziale Arbeit, Seelsorge und spirituelles Wirken im europäischen Kontext durchdacht, diskutiert und erforscht werden. Und es bedarf immer wieder sichtbare Beweise des guten Willens und der Absicht, trotz teilweise großer Unterschiede immer wieder versöhnlich aufeinander zuzugehen.


Weg der Hoffnung 2009 in Magdeburg

Weg der Hoffnung am 18. Oktober 2009 in Magdeburg Am Sonntag, den 18. Oktober 2009, fand unter der Schirmherrschaft des Magdeburger Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper zum zweiten Mal der "Weg der Hoffnung" in Magdeburg statt. Würdenträger, Gläubige sowie interessierte Mitbürger gingen gemeinsam durch die Stadt, sangen und beteten in den traditionellen Weisen des jüdischen, christlichen, russisch-orthodoxen und moslemischen Glaubens und hörten die ebenso versöhnlichen wie aufweckenden Ansprachen der Gemeindevertreter. Sie alle betonten ausnahmslos den gegenseitigen Respekt sowie die Verbundenheit der Religionen in der Absicht, den Menschen Versöhnung, Frieden und Hoffnung zu bringen. Calumed bedankt sich bei allen Beteiligten und unterstützt auch weiterhin ein verstärktes Miteinander der Gemeinden in Magdeburg.

Lesen Sie hier die Grußworte des Magdeburger Oberbürgermeisters Dr. Lutz Trümper und des Vorstandsvorsitzenden von Calumed Dieter Jarzombek zum Weg der Hoffnung 2009.

Versöhnungsweg 2008 in Magdeburg

Versöhnungsweg in Magdeburg 2008 "Am 3. Oktober 2008 schrieben Calumed und der Caritasverband für das Dekanat Magdeburg e. V. ein neues kleines Kapitel in der Geschichte der Stadt Magdeburg. Gemeinsam luden sie zu einem interreligiösen ‚Weg der Versöhnung’ ein, und schon die Tatsache, dass im Vorfeld die verschiedenen Vertreter der abrahamitischen Religionen erstmalig an einem Tisch zusammengekommen waren, war ein erster schöner Erfolg. Unter dem Zeichen des griechischen Buchstabens "phi", der für Philadelphia/Freundschaft steht,..." Lesen Sie hier die vollständige Dokumentation.


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