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Crow Sundance Medicine

 

"Montana Sheriff's Candidate a Symbol of Indians' Increasing Clout in the West", die "Los Angeles Times" vom 27.08.1990 über Larson Medicinehorses bevorstehende Wahl zu Montanas erstem gewählten indianischen Sheriff.

"Obama Adopted Into Crow Nation", "The Washington Post" und "Obama Adopted by Native Americans" , "The New York Times"berichteten am 19. Mai 2008 über die zeremonielle Adoption von Barack Obama anlässlich seines Besuchs der Crow-Angency in Montana/USA während seines Präsidentschaftswahlkampfes.

Die ersten Amerikaner
(Artikel in der National Geographic, (NG, Heft 6 / 2015, Seite(n) 66 bis 79 )

Traditionelle Bestattungzeremonie des Kindes von Anzick
(Bild National Geographic, Veröffentlicht Januar 2015)

Remains of ancient child ceremoniously reburied Artikel der "The Billings Gazette" zum erneuten, zeremoniellen Begräbnis der sterblichen Überreste eines 12600 Jahren alten Kindes durch Angehörige verschiedener indigener Stammesmitglieder.

First-Americans
(Articel in National Geographic, Published: January 2015)

National Geographic Photograph by Erika Larsen
Tribal leaders gather in Montana to rebury the 12,600-year-old bones of a boy known as the Anzick child. His DNA confirmed that today’s Native Americans are direct descendants of the first Americans.
(Photograph in National Geographic, Published: January 2015)

Am interkulturellen Austausch, den wir in einer globalisierten Welt als Voraussetzung für ein respekt- und friedvolles Miteinanders erachten, hat uns immer interessiert, wie andere Kulturen die Beziehung zwischen Mensch und Gemeinschaft sowie zwischen Natur und Kultur sehen. Immer wieder konnten wir dadurch unser Verständnis von Gesundheit und Heilung erweitern. Wegweisend für diese Entwicklung waren die Begegnungen mit den Sundance Chiefs T. Larson Medicinehorse und Dan Old Elk aus der Ethnie der Crow. Ihre Besuche bei Calumed und unsere Reisen nach Montana ermöglichten tiefe Einblicke in ihre Art, Mensch, Gemeinschaft und Natur zu betrachten.

Die traditionellen und komplementären Heilweisen der indigenen Kulturen haben eins gemein: ihre Grundlage ist ein nicht-anthropozentrisches Weltbild. Dieses Weltbild nimmt nicht den Menschen zum Mittelpunkt, sondern sieht ihn in Gemeinschaft bzw. Verwandschaft mit der Natur und ihrer Bewohner, mit der wir als Menschen in wechselseitiger Beziehung stehen. Heilung in diesem Weltbild geht weit über den Einzelnen hinaus, bedeutet auch immer ein gutes und ausgewogenes Miteinander mit den übrigen Bewohnern unseres Planeten. In den Zeremonien und Heilweisen dieser Kulturen ist auch die Absicht zu erkennen, unsere Beziehungen und unser Miteinander zu verbessern und immer wieder neu auszubalancieren. Diese Sicht auf die Welt könnte in unserer Zeit, in der sich zunehmend mehr Menschen nicht gesehen, isoliert und entwertet fühlen, eine heilsame Wirkung entfalten. Wie wichtig dieses Wissen um ein gutes Miteinander ist, wird auch deutlich wenn wir uns daran erinnern, dass bereits 1992 in der Biodiversitäts-Konvention des Rio-Gipfels erarbeitet wurde, dass nicht nur die biologische Vielfalt sondern auch die indigenen Kulturen zu schützen sind, da ihr Wissen um und mit der Natur einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieses Planeten beinhaltet. Ein Wissen, dass unsere Gesellschaft braucht. Und das bisher schon viele Menschen, mit denen wir ein Stück Weg gemeinsam gegangen sind, als gut und heilsam erfahren haben.

Deswegen unterstützt Calumed seit Jahren die Arbeit der traditionellen Medizinleute und ermöglicht Westeuropäern eigene Erfahrungen mit dieser Kultur. Unser Wunsch ist es, Wertschätzung und Respekt für diese Kulturen und ihr Wissen zu vermehren sowie Menschen die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Sicht auf die Beziehung von Mensch, Gemeinschaft und Natur zu erweitern.

Dipl. Psych. Th. Erbskorn-Fettweiß

Mensch werden. Mensch bleiben.