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Weg der Hoffnung

Um Frieden zwischen den Religionen zu stiften, braucht es Begegnung.

Unter der Schirmherrschaft und mit einem Grußwort von Prof. Dr. Wolfgang Böhmer,  Ministerpräsident a. D. von Sachsen-Anhalt.

Dokumentation  Wege der Versöhnung

Aufruf  zur Demonstration für Frieden, Mitmenschlichkeit und Solidarität sowie  der MDR-Bericht vom 20.11.2015

Jakobsweg/Ethikweg in Kooperation mit der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Einladung zum Vortrag "Fluchtpunkt Sterbehilfe - legitimer Ausweg oder sündhaftes Vergehen?" von Peter Weigle

Jede Religion nimmt für sich in Anspruch, den einzig wahren Weg zu repräsentieren, was bis heute immer wieder zu Auseinandersetzungen und Konflikten führt. Kulturelle und religiöse Fragen gewinnen angesichts der sich krisenhaft zuspitzenden Herausforderungen unserer Zeit zunehmend Bedeutung für die Neubestimmung der individuellen und kollektiven Identität in den Gesellschaften Europas. 

Der interreligiöse Dialog ist somit weit mehr als eine private Angelegenheit, sondern wird mehr und mehr zu einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung und Aufgabe. Interreligiöse Belange dürfen dabei nicht das Privileg der etablierten Kirchen und Religionen bleiben. Alle Mitbürger haben das Recht und auch die Pflicht, ihrerseits auf die Rolle und das Wirken der Religionen in unserer Mitte Einfluss zu nehmen. Denn die im interreligiösen Dialog gewonnenen Antworten und Weichenstellungen werden nicht nur die Lebensentwürfe religiös Ungebundener beeinflussen und prägen, sondern ebenso die Wertediskussion und die Prioritäten für die Entwicklung unseres Gemeinwesens als Ganzes.

Als Kommentar im Hinblick auf die beschriebenen Herausforderungen haben wir unterschiedliche Protagonisten um Statements und Meinungsbilder aus ihrer persönlichen Sicht gebeten. Dabei weisen wir ausdrücklich darauf hin, das die hier veröffentlichten Statements lediglich der Diskussion dienen und nicht die Meinung von Calumed wiedergeben:

Statement Aiman A.Mazyek, Generalsekretär im Zentralrat der Muslime in Deutschland

Statement Prof. em. Dr. theol. Hans Küng, Präsident der Stiftung Weltethos 

Statement Willigis Jäger, Benediktinermönch und Zen-Meister

Statement Prof. em Dr. theol. Uta Ranke-Heinemann, Publizistin 

Statement Murah Soares - Candomblé - Priester, Mitgründer des Forum Brasil

Mensch werden. Mensch bleiben.