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Self-Effectiveness-System (SES)

WAS IST SELF-EFFECTIVENESS?

Persönliche Ausdruckskraft und Ausstrahlung lässt sich nicht wie eine Rolle lernen! Sich seiner bewusst zu sein, ist die Voraussetzung dafür, den eigenen Lebensweg voller Energie und Selbstwertgefühl zu gestalten. Selbstbewusstsein bedeutet, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein und die eigenen Schattenseiten zu akzeptieren, denn: Persönlichkeit und Charakter setzen ein klares Selbstbild voraus. Nur wer sich frei macht von einschränkenden Normen und Fremdbestimmung, findet seinen eigenen, erfüllenden Weg.
Viele Menschen bemessen ihren Selbstwert fast ausschließlich an ihrer Umwelt. Prestige und Lob oder Tadel ersetzen die eigene Urteilsfähigkeit. Materielle Belohnungen und die Anhäufung von Besitz schaffen dabei nur scheinbar Sicherheit. Der Preis dafür ist hoch: Angepasstheit, Opportunismus, unterdrückte Aggressionen und in der Folge psychosomatische Störungen – und nicht zuletzt der Verlust des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins. Die Angst vor dem eigenen Wesen und vor tiefgreifender Veränderung hindert Menschen oft daran, sich diesen Themen zu stellen. Sich die unbewussten Lebensleitsätze, die wie ein Programm das Leben steuern, bewusst zu machen und zu verändern, persönliche Barrieren zu überwinden und erfolgsverhindernde Einstellungen aufzulösen, um so zu konstruktiven Lebenseinstellungen zu gelangen – auch das ist Self–Effectiveness.

„Wer bin ich? Was bin ich? Was ist Leben?" – Die Klärung dieser drei Fragen und darüber hinaus die Förderung des eigenen Selbstbewusstseins und Selbstausdrucks sind damit die zentralen Themen in allen Modulen des SELF–EFFECTIVENESS–SYSTEM (SES).

GRUNDLAGEN UND GRUNDLEGENDE METHODEN

In allen Modulen des SES kommen Methoden zur Anwendung, die auf Erkenntnissen der Lernpsychologie – hier besonders der Coping- und Salutogeneseforschung, der Tiefenpsychologie, der Humanistischen Psychologie und der Transpersonalen Psychologie basieren. Dabei ist die Methodenvielfalt kein Widerspruch: Denn wer fühlt, dass Leben statt reibungslosem Funktionieren ein ständiges Abenteuer der Selbsterforschung und des Strebens nach Selbsterkenntnis ist, der wird spüren, wie sich die ausgewählten Methoden ergänzen und in ihrer Wirkung potenzieren. In den Seminaren gibt es unterschiedliche Arbeitsformen. Die gebräuchlichsten sind Einzel-, Gruppen- und Kleingruppenarbeit, sowie die Zusammenarbeit mit einem Special-Partner im Plenum. Hier werden auch die Inhalte in Form von Vorträgen, Diskussionen und praktischen Übungen vermittelt. Wesentliche Erfahrungen werden zusammengetragen, zum Teil anhand von Video-aufzeichnungen ausgewertet und aufgetretene Probleme mit den genannten Methoden aufgearbeitet. In zusätzlichen Kleingruppen können die Teilnehmenden die Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Arbeit vertiefen und unabhängig von der Leitung ihr Wissen gegenseitig zur Anwendung bringen. Special-Partner sind Zweiergruppen, auch Dyaden genannt, die sich während eines oder auch nach einem Seminar zusammenfinden. Dyade heißt Zweiheit. Damit wird zum Ausdruck gebracht, was die Arbeit im SES im Wesentlichen ausmacht: die Beziehung zwischen ICH und DU. In Beziehung sein, das bedeutet wachsen und lebendig sein. Sich in Beziehung selbst zu erfahren kann heilsamer sein, als je eine andere Methode es könnte. Um die Zeit zwischen den Seminaren zu nutzen, werden Hausaufgaben in Anlehnung an die Seminarinhalte zur weiteren Übung aufgegeben. Dazu gehören auch das Studium der Literatur gemäß Literaturliste und die Vorbereitung von Kurzreferaten. Zur Reflexion und zum gezielten Aufarbeiten von persönlichen Erfahrungen wird empfohlen ein Trainingstagebuch anzulegen. Dies ermöglicht die eigene Entwicklung nachzuvollziehen und langfristig zu überblicken.

Mensch werden. Mensch bleiben.