Tod UND Leben

Wo: Hamburg

Hier der Flyer als pdf zum Download. Für weitere Informationen sende uns eine Anfrage.

In vielen Kulturkreisen wird der Tod als stetiger Wegbegleiter und als Schlüssel in eine andere Realität betrachtet und wird kulturell gelebt, wie zum Beispiel als Tag der Toten in Mexiko als Überbleibsel von der aztekischen Kultur.

In unseren westlichen Kulturkreisen wird der Tod eher tabuisiert. Wird man mit dem Tod konfrontiert, löst er bei vielen Menschen in unserer Gesellschaft Ängste aus, was sicherlich auch mit der Bewusstwerdung der Endlichkeit des eigenen Lebens zu tun hat, leben wir doch oftmals unser Leben, als wenn es den Tod gar nicht gäbe.

Die Erfahrung von Tod und dem damit verbundenen Verlust eines geliebten Menschen, eines Haustieres etc. sowie gar der anstehende eigene Tod sind oftmals mit seelischem Schmerz und oftmals auch mentalem und körperlichem Leiden verbunden. Der Prozess des Sterbens konfrontiert uns mit körperlichen Gegebenheiten des geliebten Menschen, die nur schwer zu ertragen sind und uns auch unserer Hilflosigkeit bewusst werden lässt.

Dieses kann so weit erlebt werden, dass man das eigene Leben darüber vergisst. Einige Menschen betrachten den Tod als permanente Bedrohung für ihr eigenes Leben. Ihre Gedanken beschäftigen sich überproportional oft mit dem eigenen Ableben und führen zu massiven Einschränkungen im Alltag durch erlebte Angststörungen. Tod oder Leben vs. Tod UND Leben.

In dieser Gruppe sollen der Tod und der Verlustschmerz nicht tabuisiert, sondern zum Thema gemacht werden. Hier wird mit Menschen darüber geredet, die all das genauso erleben bzw. erlebt haben. 

Wichtig: Diese Gruppe ist keine Therapie oder gar Ersatz für eine professionelle Unterstützung. Sie ist ein Ort des Austauschs und der gegenseitigen Stärkung. Sprich uns an, wenn Du Dich in einer Krise befindest.  Wir vermitteln entsprechende professionelle Hilfe.

 

Mensch werden. Mensch bleiben.