DISKRIMINIERUNG
Eine Diskriminierung im rechtlichen Sinne ist jede ungerechtfertigte Ungleichbehandlung aufgrund von „Rasse", ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Diese Benachteiligung kann bewusst oder unbewusst erfolgen und sich in verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeitswelt, Bildung oder sozialem Umgang zeigen.
MACHT DISKRIMINIERUNG KRANK?
Diskriminierungen können bewusst oder unbewusst erfolgen. Die Folgen diskriminierender Äußerungen oder diskriminierenden Verhaltens können nicht nur für die von Diskriminierung betroffenen (Opfer), sondern auch für die diskriminierenden (Täter) verheerend sein. Wer diskriminiert wird, leidet oftmals unter Stress, Angstzuständen und Depressionen. Auch mentale Probleme oder körperliche Beschwerden unterschiedlicher Art können auftreten und die Entstehung von Krankheit begünstigen.
WER DISKRIMINIERT IST KRANK!
Auch wer diskriminiert ist gefährdet, neigt aufgrund eines möglicherweise verzerrten Weltbildes zu Realitätsverlust und in der Folge eher zu aggressivem oder sogar gewalttätigem Verhalten. Hinzu kommt, dass Diskriminierung in Deutschland je nach Form und Kontext strafbar sein kann. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet Diskriminierung in bestimmten Bereichen wie dem Arbeitsleben und bei alltäglichen Geschäften. Es gibt aber auch andere Gesetze, die vor Diskriminierung schützen.